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Grundschule am Mohnweg

Inhalt

Trainingsraum-Konzept

Eigenverantwortliches Denken ist der Hauptgedanke hinter dem Trainigsraum-Konzept. In allen Schulformen kommt es zu Störungen des Unterrichts, die den Schwung, die Tiefe und Qualität desgleichen beeinflussen. Basierend auf der Wahrnehmungskontrolltheorie von William T. Powers geht man davon aus, dass Verhalten immer eine Reaktion auf äußere Einflüsse ist, genauso wie die Folge von inneren (kognitiven) Plänen. Powers nimmt an, dass menschliches Verhalten und Handeln stets auf Ziele ausgerichtet sind. Da jeder Mensch sich seine eigenen Wünsche und Absichten formuliert ist es von außen (z.B. für den Lehrer) nicht möglich diese Körperfunktion anderer zu kontrollieren.
Das Konzept beruht deshalb darauf, dass dem Schüler die Notwendigkeit der eigenen Entscheidung verdeutlicht wird. Eine Unterrichtssituation ist sehr störanfällig, da für alle eine Konzentration über eine gewisse Zeit erhaltem bleiben muss. Kommt es aber währenddessen zu Störungen, werden Schüler und Lehrer versuchen diese auszugleichen, zum Beispiel durch Mahnungen der Lehrer oder Vorwürfe der Klassenkameraden, die wiederum weitere Reaktionen nach sich ziehen. Der Unterricht sollte demnach eine möglichst störungsfreie Lernumgebung sein. Diese wird natürlich am besten durch eine respektvolle Grundhaltung und die Einhaltung der Klassenregeln erricht. Innerhalb des Trainingsraumes bestehen drei Grundregeln:

1. Jeder Schüler hat das Recht ungestört zu lernen.
2. Jeder Lehrer hat das Recht ungestört zu unterrichten.
3. Jeder muss stets die Rechte der anderen respektieren.

Der Lehrer muss die Schüler davon überzeugen, dass es keine Alternative zu einem respektvollen Umgang gibt und stets als Vorbild agieren.
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